Das Crip Collective

Das Crip Collective ist ein wöchentliches, barrierefreies Treffen für behindertengeleiteten Austausch, Reflexion und gemeinsames Denken. Es bringt behinderte und nicht-behinderte Forschende, Künstler*innen, Aktivist*innen sowie weitere Interessierte zusammen, die sich mit Behinderung, Zugang und Technologie beschäftigen.

Ausgehend von der Crip Theory versteht das Crip Collective gelebte Erfahrung als eine zentrale Form von Wissen. Anstatt Behinderung als Problem zu behandeln, stellen wir behinderte Perspektiven ins Zentrum von Forschung, Design und Kritik. Das Collective bietet Raum für gegenseitige Unterstützung, das Teilen von Work-in-Progress und Gespräche über Zugang, Ausschluss und Zugehörigkeit in Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft.

Was wir machen

  • Austausch unter Gleichgesinnten und gegenseitige Unterstützung
  • Diskussionen zu behindertengeleiteten Forschungs-, Design- und Kunstpraktiken
  • Gemeinsame Reflexion über Barrieren, Zugangsbedürfnisse und institutionelle Normen
  • Entwicklung von Ideen zu Forschungsfragen und zur Zukunftsgestaltung aus gelebter Erfahrung

Zugänglichkeit

Die Treffen finden wöchentlich in einem barrierearmen Raum an der TU Wien statt und können bei Bedarf auch online besucht werden. Die Sitzungen werden in Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) übersetzt. Wir bemühen uns, das Format laufend an die Zugangsbedürfnisse der Teilnehmenden anzupassen.

Offene Einladung

Das Crip Collective ist offen für alle, die sich für behindertengeleitete Perspektiven interessieren – insbesondere für behinderte Personen, aber auch für nicht-behinderte Verbündete, die bereit sind zuzuhören, zu reflektieren und sich kritisch einzubringen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Wenn du Interesse hast, mitzumachen oder mehr erfahren möchtest, melde dich gerne über das Kontaktformular..